Bio-Spargel ohne Folie vom Spargelhof Kalkwitz in der Lausitz
Spargel ist nicht gleich Spargel. Das klingt nach Binsenweisheit, ist aber ernst gemeint. Wer einmal nebeneinandergestellt hat, wie sich folienfreier Bioanbau vom konventionellen Folienanbau unterscheidet, kauft anders ein. Spargelhof Kalkwitz in der Lausitz baut seinen Spargel ohne Plastikabdeckung an. Keine Folie auf den Dämmen, keine künstlich vorgezogene Wärme. Die Stangen kommen raus, wenn die Erde bereit ist, nicht wenn der Kalender es vorschreibt. Das Ergebnis merkt man beim ersten Bissen: fester, aromatischer, kein wässriges Nichts auf dem Teller.

Der erste Spargel 2026 / Spargelhof Kalkwitz bei Calau im Spreewald / Lausitz
Inhaltsübersicht
Was im Spargel steckt
Spargel hat einen Ruf als Frühlingsgemüse, der sich aus gutem Grund hält. Mit knapp 18 Kalorien pro 100 Gramm ist er eines der kalorienärmsten Gemüse überhaupt, gleichzeitig stecken darin nennenswerte Mengen Folsäure, Vitamin C und Vitamin K. Folsäure ist wichtig für Zellbildung und Blutbildung, gerade für ältere Menschen ein relevanter Aspekt. Der hohe Wassergehalt von über 93 Prozent macht Spargel außerdem zur natürlichen Unterstützung für die Nieren. Die enthaltenen Asparaginsäure regt die Nierentätigkeit an, was den bekannten Effekt erklärt, über den nach dem Spargelessen niemand laut redet, aber alle kennen.
Weißer Spargel enthält etwas weniger Vitamin C als grüner, dafür ist er milder im Geschmack und bekömmlicher für empfindliche Mägen. Wer Spargel mag, aber Probleme mit der Verträglichkeit hatte, sollte es mit dem folienfreien Biospargel aus Kalkwitz probieren. Ohne Folie gereifter Spargel hat weniger Bitterstoffe, weil er langsamer wächst und dabei weniger Stress im Wachstumsprozess erfährt.
Geschmack, der erklärbar ist
Der Geschmacksunterschied zwischen folienfreiem und konventionell angebautem Spargel hängt direkt mit dem Wachstumstempo zusammen. Spargel unter Folie wird schneller warm, wächst schneller, nimmt dabei mehr Wasser auf. Das verwässert den Eigengeschmack. Kalkwitzer Spargel wächst langsamer, der Zucker und die Aromen konzentrieren sich stärker in der Stange. Wer das einmal gegessen hat, will danach nicht mehr zurück.
In der Puten-Spargel-Pfanne von Menü 10 trifft dieser Spargel auf zartes Putenfleisch, Karotten und Frühlingszwiebeln. Die Kombination ist bewusst leicht gehalten: Pute bringt Protein ohne Schwere, das Gemüse sorgt für Biss und Farbe, der Kräuterebly als Beilage rundet das Gericht sättigend aber nicht überschwer ab. Ein Teller, der nach Frühling schmeckt, ohne sich schwer zu machen.
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Mehr InformationenBeelitz und Kalkwitz: zwei Adressen, eine Region
Wer die anderen Spargelmenüs bei Holzke kennt, begegnet dort dem Spargel aus Beelitz. Das ist kein Zufall. Beelitz gilt seit über 150 Jahren als eines der besten Spargelanbaugebiete Deutschlands. Der sandige, leicht saure Boden rund um Beelitz produziert Stangen, die weltweit einen Namen haben. Auch das ist regional, aus Brandenburg, aus der näheren Umgebung.
Kalkwitz dagegen liegt in der Lausitz, knapp dreißig Kilometer von Cottbus. Beide Höfe liegen im Umkreis von gut 150 Kilometern. Wer bei Holzke Menü bestellt, bekommt in jedem Fall Spargel aus der Region, nicht aus Spanien, nicht aus Peru, nicht aus dem Kühlcontainer nach sechstausend Kilometern Reise.
Die Saison endet am 24. Juni
Spargelzeit hat ein festes Ende. Am Johannistag, dem 24. Juni, ist Schluss. Das ist keine Marketingidee, sondern hat einen praktischen Grund: nach dem Stich, wie das Ernten beim Spargel heißt, braucht die Pflanze Zeit, um sich zu erholen und Kraft für das nächste Jahr zu sammeln. Wer zu lang erntet, schwächt den Bestand. Also hört man auf, auch wenn der Spargel noch gut wäre.
Das bedeutet für Menü 10: es gibt dieses Gericht nur so lange, wie Kalkwitz erntet. Kein Tiefkühlspargel im Oktober, keine Verlängerung. Wer es probieren möchte, sollte es jetzt tun.
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