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Schwein gehabt

Sehr geehrte Kunden,

Seit dem 03.10.2016 beliefern wir Sie ausschließlich mit der Bratwurst vom Lübchiner Strohschwein. Wir wollen Ihnen kurz näher bringen, wo die Wurst herkommt und warum wir immer mehr diese Art von Tierhaltung unterstützen.

Der Hof der Roders befindet sich am Rande des knapp 1000–Seelen-Dorfs Behren-Lübchin, unweit der Ostseeküste. Beim Betreten des Hofs fällt zweierlei auf: die Größe und gleichzeitig die Entspanntheit, die über dem Gelände liegt. Zwischen den Ställen finden sich gepflegte Grasflächen, auf den Stalldächern funkeln Solarzellen. Die Roders sind Unternehmer, aber das hält sie nicht davon ab, Nischen zu besetzen und gleichzeitig Größe zu leben. Ein Produzent, der sich in keine Schublade stecken lässt.

Die Haltung der Tiere auf Stroh, wie hier praktiziert, ist selten. Klassisch werden Schweine auf Betonböden mit Spalten gehalten. Die Roders setzten hingegen schon immer auf Stroh. Das ist zwar aufwändiger für den Bauern, aber viel besser für die Tiere. Die nutzen das Stroh ausgiebig zum Spielen, und wenn sie ruhen wollen, haben sie mit der dicken Einstreu immer eine weiche Liegefläche.

Wer den Stall betritt, sieht entspannte Tiere. Wer mit den Landwirten des Familienbetriebs spricht, sieht entspannte Menschen. Vater und Sohn sind Weiterdenker. Sie züchten auf dem Betrieb konsequent selbst, Ferkelproduktion und Schweinemast finden innerhalb eines Betriebs statt. Auch beim Thema Energie sind die Roders konsequent und produzieren auf dem Hof längst mehr Energie als verbraucht wird.