Clean Eating Ankündigung

Die CPET-Assiette

Liebe Kundinnen und Kunden, wir stellen unsere Verpackung um: Statt der bisherigen Schalen aus Zuckerrohr kommen Ihre Menüs künftig in Menüschalen aus CPET. Das bringt im Alltag einige Vorteile:

✓ Hitzebeständig von minus 40 bis plus 220 °C, geeignet für Gefrierfach, Kühlschrank, Backofen und Mikrowelle
✓ Stabil und dicht verschlossen, damit Soße und Beilage getrennt bleiben
✓ Bis zu 80 % recyceltes PET und nach dem Gebrauch wieder recycelbar
✓ Ohne zugesetzte Farbe, deshalb erkennen Sortieranlagen die Schale zuverlässig

Uns ist klar, dass Kunststoff kritisch gesehen wird. Wir haben uns für CPET entschieden, weil das Material nach dem Essen wieder zu neuen Lebensmittelverpackungen verarbeitet werden kann. Die Schale ist eine Einwegverpackung und gehört nach dem Leeren mitsamt Folie in den Gelben Sack. Wenn Ihr Menü mal in einem anderen Farbton ankommt, liegt das am Recyclingmaterial und ist kein Fehler. Die Beilagen können Sie selbst zubereiten, oder wir übernehmen das für 1,50 € Aufpreis.

Hier erfahren Sie alles zur CPET-Assiette

Was ist eine CPET-Assiette?

Eine CPET-Assiette ist die ofenfeste Menüschale, in der Essenslieferdienste ihre Gerichte ausliefern. Assiette ist das französische Wort für Teller und meint hier die fertig portionierte Mahlzeit samt Behälter. CPET steht für das Material: kristallisiertes Polyethylenterephthalat, also PET, das bei der Herstellung so verändert wird, dass es Hitze verträgt.

Warum das Material in den Ofen darf

Normales PET, wie in Getränkeflaschen, verformt sich bei Wärme. Durch die Kristallisation bekommt CPET eine andere Struktur und hält laut Hersteller einen Bereich von minus 40 bis plus 220 Grad aus. Deshalb funktioniert dieselbe Schale tiefgekühlt, gekühlt und im Backofen, ohne dass Sie das Essen umfüllen müssen.

Der große Spielraum nach oben hat einen zweiten Nutzen, über den selten jemand spricht: Wer die Schale einmal zu lange oder zu heiß erwärmt, liegt immer noch weit unter der Grenze des Materials. Bei Kunststoffen mit engerem Temperaturfenster sieht das anders aus. Dazu kommt die dichte Sauerstoffbarriere, die das Essen vor dem Erwärmen frisch hält.

Warum unsere Schalen nicht schwarz sind

Die meisten Menüschalen auf dem Markt sind tiefschwarz. Das sieht edel aus, hat aber einen Haken: Schwarz entsteht durch zugesetzte Farbpigmente, und genau die machen dem Recycling Probleme. Sortieranlagen erkennen Kunststoffe über Infrarotlicht, und schwarz eingefärbtes Material schluckt dieses Licht. Ein Teil dieser Schalen landet trotz sortenreinem PET in der Verbrennung.

Wir setzen deshalb auf eine Schale ohne zugesetzte Farbe. Das Material besteht nach Herstellerangaben aus bis zu 80 Prozent recyceltem PET. Der Farbton entsteht allein aus dieser Mischung, mal grünlich, mal ins Beige oder Graue gehend, je nachdem, was in der Charge steckt. Wenn Ihr Menü nächste Woche in einem anderen Ton ankommt als heute, ist das kein Produktionsfehler, sondern der sichtbare Beweis, dass hier kein neues Plastik verarbeitet wurde.

Woher das Recyclingmaterial kommt

Gebrauchte CPET-Verpackungen werden an mehreren Standorten in Europa gesammelt und zu Granulat verarbeitet. Dieses Granulat geht zurück an das Werk des Herstellers in Dänemark, wo daraus neue Schalen entstehen. PET lässt sich diesen Weg mehrfach gehen, ohne dass es für Lebensmittel unbrauchbar wird. Genau das unterscheidet die Schale von beschichtetem Karton, der nach einem einzigen Einsatz mit Essensresten aus dem Papierkreislauf fällt.

Wie das Menü darin ankommt

Es gibt die Schalen ungeteilt und mit zwei oder drei Fächern. Die Grundfläche liegt meist bei rund 22 mal 18 Zentimetern, ein einzelnes Fach fasst je nach Bauart etwa 200 bis 550 Milliliter. Braten, Soße und Beilage bleiben getrennt, nichts weicht durch. Die aufgesiegelte Folie hält Sauerstoff und Feuchtigkeit draußen. Wie lange das Menü haltbar ist, steht auf dem Etikett.

Richtig erwärmen

Vor dem Backofen die Folie einstechen oder abziehen, sonst bläht sie sich auf. Die Schale kommt direkt auf den Rost oder ein Blech, ein zusätzlicher Teller ist überflüssig. In der Mikrowelle nach der halben Zeit einmal umrühren. Was Sie vermeiden sollten: Grillfunktion und starke Oberhitze, weil die Strahlung punktuell über die 220 Grad hinausgeht.

Was danach mit der Schale passiert

Ausleeren, Folie abziehen, beides in den Gelben Sack oder die Wertstofftonne. Weil unsere Schalen nicht eingefärbt sind, erkennen die Sortieranlagen sie zuverlässig, und das Material kann wieder in Lebensmittelverpackungen wandern.

Ganz rund ist die Sache damit trotzdem nicht, und das sagen wir lieber offen. Über das duale System lässt sich schwer nachvollziehen, wie viel Material am Ende tatsächlich im Recycling ankommt. Die Schalen bei unseren Kunden wieder einzusammeln wäre der sauberste Weg, der Aufwand dafür steht bislang aber in keinem Verhältnis, das zeigen Erfahrungen aus der Branche. Und Rezyklat ist am Markt noch knapp, deshalb liegt die Quote in der Praxis oft unter den 80 Prozent, die technisch möglich sind.

Bleibt der Punkt, den wir nicht wegdiskutieren können: Für viele bleibt eine Kunststoffschale eine Kunststoffschale. Uns war wichtiger, ein Material zu wählen, das nach dem Essen wieder etwas wird, als eines, das nur umweltfreundlich aussieht.

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Häufige Fragen zur CPET-Assiette

Kann ich die Schale in den Backofen stellen?
Ja, dafür ist sie gemacht. Folie vorher einstechen oder abziehen, Schale direkt auf den Rost oder ein Blech. Grillfunktion und starke Oberhitze bleiben aus.

Ist die Menüschale mikrowellengeeignet?
Ja. Rühren Sie nach der halben Erwärmzeit einmal um, sonst bleibt die Mitte kalt.

Wie heiß darf eine CPET-Schale werden?
Hersteller geben rund 220 Grad als Obergrenze an. Nach unten hin ist bei etwa minus 40 Grad Schluss, deshalb lässt sich dieselbe Schale einfrieren.

Warum haben die Menüschalen unterschiedliche Farbtöne?
Weil dem Material keine Farbe zugesetzt wird. Der Ton entsteht aus dem recycelten PET, aus dem die Schale besteht, und schwankt je nach Charge. Ohne Farbzusatz erkennen die Sortieranlagen im Recycling die Schale zuverlässig.

Besteht die Schale aus Recyclingmaterial?
Ja, nach Angaben des Herstellers aus bis zu 80 Prozent recyceltem PET. Gesammelte CPET-Verpackungen werden in Europa zu Granulat verarbeitet und im Werk in Dänemark wieder zu Schalen.

Kann ich die Schale wiederverwenden?
Die Hersteller deklarieren sie als Einwegverpackung. Beim Öffnen wird der Siegelrand beschädigt, danach schließt die Schale nicht mehr dicht.

Kann ich die Schalen bei Ihnen zurückgeben?
Derzeit nicht. Eine eigene Rückführung wäre der direkteste Weg ins Recycling, der logistische Aufwand ist dafür aktuell zu hoch. Über den Gelben Sack ist das Material gut aufgehoben.

Wohin gehört die Schale nach dem Essen?
Ausleeren, Folie abziehen, beides in den Gelben Sack oder die Wertstofftonne.

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